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  • Cathrin Michael

Fertig müde – so kommst du fit durch den Frühling!


Kennst du das? Der Wecker läutet, man kriegt die Augen kaum auf und denkt an all die Dinge, die man heute schaffen sollte. Ich frage mich dann: Wie werde ich nach so einer schlechten Nacht wieder fit? Und dann ist da noch die Frühlingsmüdigkeit, die mich an manchen Tagen so richtig in den Boden drückt.


Mit diesen Tipps zur Selbstmotivation findest du heraus, wie du deine Müdigkeit bekämpfst und jede Herausforderung meisterst. Tschakaaa, packen wir's zusammen an!

Welcher Typ bin ich und welche Art von Selbstmotivation brauche ich?

Was also hilft gegen Müdigkeit?

Es gibt keine Einheitslösung, um wieder fit und munter zu werden. Jeder einzelne von uns wird andere Wege nutzen, um sich selbst zu motivieren und einen klaren Kopf zu bekommen. Hier findest du einen kurzen Überblick über verschiedene Arten der Selbstmotivation. Fällst du ganz klar in eine Kategorie oder passen viele verschiedene Ansätze zu dir? Probiere es aus und schaue, was für dich am besten funktioniert.

Geselligen Menschen gibt der Kontakt mit anderen Leuten viel gute Energie. Du bist extrovertiert, kontaktfreudig und gesprächig? Dann ist das ,Buddy-System’ der ideale Tipp gegen die Müdigkeit am Tag. Eine gute Unterhaltung ist abwechslungsreich, bringt uns zum Lachen und lässt uns entspannen – praktisch ein Tapetenwechsel fürs Gehirn. Wende dich einfach mehrmals am Tag an dein Gegenüber. Ganz gleich, ob du mit einem Kollegen in der Mittagspause spazieren gehst, du dich mit einer Freundin triffst oder kurz mit der Schwester schreibst. Wichtig ist, dass du einfach kurz in eine neue Situation eintauchst: Abwechslung und soziale Kontakte sind wie kleine Erholungspausen fürs Gehirn und helfen dir, wieder fit zu werden (Achtung: Stundenlang durch den Instagram-Feed scrollen hingegen ist dann eher kontraproduktiv, gell). Danach gehst du wieder konzentrierter ans Werk.

Ein kleiner Tipp

Egal ob du morgens früher aufstehen, regelmässig Yoga machen oder dich gesünder ernähren willst: Wähle aus deinem Freundeskreis jemanden aus, der die gleichen Ziele hat und tauscht euch täglich aus, zum Beispiel auf Whatsapp. Gemeinsam etwas erreichen zu wollen, motiviert dich zusätzlich.

Für eine ruhigere Person tönen die Tipps oben sicher nach Anstrengung. Doch auch für introvertierte Personen ist die Idee eines Tapetenwechsels fürs Gehirn die ideale Lösung zur Motivation für den Tag. Nimm dir immer wieder kurz Zeit, etwas komplett anderes zu machen. Vielleicht in der Pause einen Podcast hören? Wähle lustige oder bewegende Themen, die dich interessieren. Das weckt deine Neugier, bringt dich zum Lachen und lässt dich motiviert zu deinen Aufgaben zurückkehren. Das reicht dir noch nicht? Nutze die Auszeit noch intensiver und stelle dich für ein paar Minuten ans offene Fenster oder spaziere rasch durch dein Viertel. Atme die frische Luft tief ein. An warmen Tagen kannst du auch eine Kühlmaske auflegen (oder Suppenlöffel, die du für eine Stunde ins Kühlfach gelegt hast). So erfrischst du Augen und Haut und fühlst dich danach noch fitter.

Du bist zielstrebig und ehrgeizig? Setze dir am Anfang des Tages ein Ziel, das du erreichen willst – oder vielleicht sogar mehrere Teilziele! Auch für dich ist es wichtig, deine Aufgaben immer wieder zu unterbrechen, um wach und munter zu bleiben. Du könntest dir beispielsweise vornehmen, eine bestimmte Anzahl von Schritten zu gehen – entweder bis zum Ende des Tages oder in regelmässigen Abständen, oder eine bestimmte Menge an Wasser zu trinken. Beides bringt Abwechslung in deinen Tag, erfrischt und macht wach.


Fit und munter durch den Tag

Natürlich gelten diese Tipps nicht nur nach einer schlechten Nacht, sondern helfen auch zur Selbstmotivation oder bei Frühjahrs-Müdigkeit. Jeder von uns bekämpft Erschöpfung auf andere Weise, doch zur „Grundformel“ zählen immer folgende Faktoren: Abwechslung, Ernährung, Bewegung. Wie genau du sie umsetzt, ist dir überlassen. Das Wichtige: Übernimm die Verantwortung für dein Wohlbefinden.

Eine weitere Idee im Kampf gegen die Erschöpfung ist, Musik zu hören. Songs mit 60 BPM sind besonders hilfreich für die Konzentration zu fördern. Sport und Lebensmittel, welche die Müdigkeit bekämpfen, sind ebenfalls ein wichtiger Aspekt. Auch hier kommt es auf die richtige Mischung für jeden Einzelnen an. Ein Gourmet, der gerne aufwendig kocht, mag durchdachte Gerichte, die viel Konzentration verlangen. Jemand anderes bevorzugt vielleicht eher einen raschen Snack, um seinen Hunger zu stillen. Ruhigere Personen fühlen sich nach einem langen Spaziergang wieder fit, während jemand anderes lieber kurz und intensiv durch den Park joggt.

So bekämpfst du Müdigkeit mit Fitness

Fitness? Das muss nichts so Herausforderndes sein wie drei Stunden CrossFit oder einen Halbmarathon zu rennen. Häufig ist der Gedanke, grossen Aufwand zu betreiben und sich Zeit zu nehmen so überwältigend, dass wir am Ende gar nichts machen. Dabei kann es so einfach sein: Du kannst während der Mittagspause kurz joggen oder abends nach Hause spazieren, anstatt den Bus zu nehmen. Aber auch im Arbeitsalltag können wir regelmässig kleinere Übungen einbauen. Du holst dir gerade ein Getränk in der Küche im Büro? Während das Wasser kocht, stellst du dich ein paar Mal auf die Zehenspitzen. Oder statt einem Kollegen eine E-Mail zu schreiben, gehst du lieber zu ihm rüber und besprichst die Angelegenheit mit ihm persönlich am Stehtisch. Drehe zu Hause dein Lieblingslied auf und tanze durch die Wohnung. Das macht gute Laune, gibt dir einen Energieschub und motiviert dich neu, deine Aufgaben anzugehen.




Welche Ernährung passt zu mir?

Kaffee ist wahrscheinlich unser erster Gedanke, wenn wir uns fragen, was wir bei Müdigkeit tun können. Und ganz ehrlich: Geniesse ruhig deine Tasse Kaffee wann immer du willst. Doch zu viel Koffein tut mir auf jeden Fall nicht gut und die Wirkung hält sowieso nicht lange an. Meistens kompensiert zu viel Kaffee bei mir meistens eine ungesunde Mahlzeit, nach der ich mich so richtig schwer fühle. Hier sind darum ein paar Ernährungs-Tipps gegen Müdigkeit, die dich wach machen:

Um fit und munter durch den Tag zu kommen, solltest du Vitamine (insbesondere Vitamin C), gesunde Fette (wie natives Olivenöl, Lachs oder dunkler Schokolade) sowie Eisen (Nüsse, Kerne und Samen, Vollkornprodukte, Spinat, Tofu oder ein gutes Stück Fleisch) einnehmen. Ausserdem können scharfe Nahrungsmittel (Chili oder Ingwer) den Kreislauf und Stoffwechsel ankurbeln.

Bei der Ernährung gilt ganz besonders: Höre auf deinen Körper. Folge nicht einfach irgendwelchen Diäten oder Tipps, sondern probiere selber aus, was dir gut tut. Einige sind am fittesten, wenn sie das Frühstück ausfallen lassen und somit Intervall-Fasten. Das gibt dem Körper ausreichend Zeit, um zu verdauen und er hat mehr Energie durch die Ruhe-Pausen ohne Nahrungszufuhr. Andere wiederum werden morgens nur fit, wenn sie ein ausgewogenes Zmorge geniessen, zum Beispiel eine Scheibe Roggenbrot, mit Quark und Gurkenscheiben.

Anstatt Kaffee zu trinken kann ich Süssholztee oder Roibosch-Tee empfehlen – beide schmecken schön erdig und sind für mich ein wunderbarer Kaffeeersatz. Wer’s lieber frisch mag, kann ein lauwarmes Zitronenwasser geniessen mit frischem Ingwer, ein paar Minzeblättern und etwas Honig drin.

Wer nachmittags arbeiten muss, sollte mittags nicht zu schwer essen. Einige geniessen am liebsten einen grossen Salat mit Kernen und Beeren. Andere – wie ich – sind am leistungsfähigsten, wenn sie zum Beispiel etwas Leichtverdauliches wie gedämpftes Gemüse mit Reis essen. Eine Bekannte hat mir diese 9-Kräuter-Suppe gegen Frühjahrsmüdigkeit empfohlen.

So, mit diesen Tipps verzieht sich die Frühlingsmüdigkeit hoffentlich ganz schnell wieder.

Ich wünsche euch frohes Schaffen und einen guten Tag – ganz gleich, welchen Ansatz ihr wählt und wie ihr Abwechslung, Ernährung und Bewegung kombiniert!

Diesen Artikel habe ich für Juice Plus geschrieben, hier geht's zum Original.




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